Schweiß und Regen: DFB-Team startet Ecuador-Vorbereitung
Im strömenden Regen hat die DFB-Auswahl mit den Vorbereitungen auf das bevorstehende Freundschaftsspiel gegen Ecuador begonnen. In einer entspannten Atmosphäre wird an Taktik und Fitness gearbeitet.
Es ist nicht gerade das Wetter, das man sich für die erste Trainingseinheit der DFB-Auswahl wünschen würde. Die Spieler um die erfahrenen Profis trudeln in einer grauen, regnerischen Kulisse ein, der Platz ist matschig. Obwohl der Regen aus allen Wolken prasselt, bleibt die Stimmung unter den Jungs stabil. Diejenigen, die in der Branche tätig sind, wissen, dass derartige Umstände Teil des Geschäfts sind. An einigen Ecken kann man die von ihren Tätigkeiten müde gewordenen Gesichter der Betreuer erkennen, während sie sich auf den Rasen vorbereiten, als wäre das nichts Ungewöhnliches.
Der Schweiß und der Regen vermischen sich, während die Spieler ihre ersten Runden drehen. Auch wenn im Vordergrund die physischen Anforderungen stehen, ist es für die Trainer von Bedeutung, den Spielern die taktischen Abläufe mit auf den Weg zu geben. In der heutigen Einheit geht es vorrangig darum, die Grundlagen für das bevorstehende Freundschaftsspiel gegen Ecuador zu legen. Bei diesen Gelegenheiten berufen sich Insider gerne auf die ermüdenden, aber unverzichtbaren Taktikbesprechungen, die auch in der Umkleidekabine stattfinden.
Es ist durchaus amüsant zu beobachten, wie sich die verschiedenen Charaktere im Team präsentieren. Der eine bringt seine eigenen Ideen ein, während der andere in der Ecke steht und sich nach dem nächsten Wasser verlangt. Man sagt, im Fußball zeigen sich die wahren Persönlichkeiten bekanntlich erst bei widrigen Bedingungen. Und da jeder Handlungsspielraum eine gewisse Form von Druck beinhaltet, könnte dies tatsächlich das entscheidende Moment sein, um den Teamgeist zu stärken.
Jene, die dem Team nahe stehen, beschreiben die Atmosphäre als „entspannt, aber fokussiert“. Es ist kein Geheimnis, dass der Druck, der auf der DFB-Auswahl lastet, aufgrund der bevorstehenden internationalen Turniere gewachsen ist. Da muss viel geredet werden, aber erfreulicherweise auch viel gelacht. Der Blick auf die Uhr verrät, dass die Trainingseinheit wieder einmal etwas länger gedauert hat, als ursprünglich geplant.
Wenig später gibt der Trainer Anweisungen für die letzten Übungen. Die Spieler scheinen sich gut zu konzentrieren, auch wenn die Tropfen unaufhörlich auf sie herabfallen. Vielleicht ist es diese Mischung aus Anstrengung und Regen, die zu dem längst überfälligen Erfolg führen könnte – die Zeit wird es zeigen. Mit einem weiteren Trainingstag vor sich, wird das Team am Dienstag wieder auf dem Platz stehen, um sich auf Ecuador einzustellen. Die Vorbereitungen laufen, unabdingbar und intensiver denn je.